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Weaving Lives: My Thesis in a Nutshell

On the occa­sion of the DARIAH-DE DH award cer­e­mo­ny 2018 at TU Darm­stadt I cre­at­ed a poster which sums up the main find­ings of my the­sis:


Thesis Poster

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Ich-Splitter. (Cross-)Mediale Selbstentwürfe in den slawischen Kulturen

Work­shop an der Öster­re­ichis­chen Akademie der Wis­senschaften, Wien, 8. Okto­ber 2016

Vor­läu­figes Pro­gramm des Work­shops herun­ter­laden

Die lange Tra­di­tion von Auto­por­traits und Auto­bi­ografien führt den Stel­len­wert vor Augen, den Beschäf­ti­gun­gen mit dem Selb­st in der kün­st­lerischen Aneig­nung der Welt seit jeher ein­nehmen. Nicht zulet­zt durch die stetige Weit­er­en­twick­lung der tech­nis­chen Möglichkeit­en liegen heute zahlre­iche medi­ale For­men vor, die zur Repräsen­ta­tion und Insze­nierung des Selb­st einge­set­zt wer­den. Fotografie, Film, Musik, Skizzen, Sprachauf­nah­men oder Pro­file in sozialen Net­zw­erken brin­gen jew­eils unter­schiedliche Möglichkeit­en mit sich, Aspek­te der eige­nen Per­sön­lichkeit zu zeigen oder in den Vorder­grund zu rück­en.
Die geplante Kon­ferenz nimmt diese Phänomene aus ein­er cross­me­di­alen Per­spek­tive in den Blick. Selb­sten­twürfe treten in Lit­er­atur, Kun­st oder Pop­kul­tur mit sprach­lichen Selb­st­darstel­lun­gen in Inter­ak­tion, wer­den in dieser Kom­bi­na­tion als State­ment des Selb­st wirk­sam gemacht und erproben damit post­struk­tu­ral­is­tis­che The­o­rien der Sub­jek­tkon­sti­tu­tion (Smith et al. 2010). In diesem Rah­men sollen der Ein­satz und das Poten­zial unter­schiedlich­er Medi­en zur Selb­st­darstel­lung in ver­schiede­nen slaw­is­chen Kul­turen sowie die dadurch geze­ich­neten Per­sön­lichkeit­skon­struk­te, Men­schen­bilder und Selb­stveror­tun­gen beleuchtet wer­den. Die Kon­ferenz legt ihr Haup­tau­gen­merk auf Medi­enkom­bi­na­tio­nen und ver­ste­ht sich damit als Ergänzung zu Arbeit­en über Dichter­bilder (Städtke 1996), Ich-Entwürfe (Schmid 2000), Mys­ti­fika­tion (Frank et al. 2001) und Selb­stin­sze­nierung (Tipp­n­er et al. 2014) in den slaw­is­chen Kul­turen.
Mögliche The­men für Beiträge inkludieren musikalis­che und filmis­che Auto­bi­ografien, die Rolle von Fotografien in Auto­bi­ografien, das Zusam­men­spiel ver­schieden­er Medi­en in sozialen Net­zw­erken oder auch Por­trait­bilder als Topos in der Lit­er­atur.

Lit­er­atur
Frank, S., R. Lach­mann, S. Sasse et al. (ed.) 2001. Mys­ti­fika­tion – Autorschaft – Orig­i­nal. Tübin­gen.
Moser, Ch., J. Dünne (ed.) 2008. Auto­me­di­al­ität. Sub­jek­tkon­sti­tu­tion in Schrift, Bild und neue Medi­en. München.
Smith, S., J. Wat­son 2010. Read­ing Auto­bi­og­ra­phy: A Guide for Inter­pret­ing Life Nar­ra­tives. Min­neapo­lis.
Schmid, U. 2000. Ichen­twürfe. Die rus­sis­che Auto­bi­ogra­phie zwis­chen Avvaku­um und Gercen. Zürich.
Städtke, K. (ed.) 1996. Dichter­bild und Epochen­wan­del in der rus­sis­chen Lit­er­atur des 20. Jahrhun­derts. Bochum.
Tipp­n­er, A., Ch. Laferl (ed.) 2014. Kün­st­lerin­sze­nierun­gen. Per­for­ma­tives Selb­st und biographis­che Nar­ra­tion im 20. und 21. Jahrhun­dert. Biele­feld.

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Mehr als tausend Worte. Quantitative Methoden jenseits des Textes

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Fern-Sehen. Quantitative Verfahren jenseits des Textes

Gastvor­trag im Rah­men der Lehrver­anstal­tung Dig­i­tal Human­i­ties: Empirische Meth­o­d­en in der slaw­is­tis­chen Sprach- und Tex­twissenschaft.

Folien:

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Distant Watching (DHd 2015)

Um virale Videos auf YouTube unter­suchen zu kön­nen, ist ein quan­ti­ta­tiv­er Zugang unumgänglich. Die Lit­er­atur- und Kul­tur­wis­senschaften – ins­beson­dere die Slav­is­tik – beschränken sich allerd­ings größ­ten­teils auf textbasierte Ver­fahren. Das hier vorgestellte ‚dis­tant watch­ing‘ kann die Schranken des Textes über­winden, weil es erlaubt, eine große Anzahl an Videos mit einem Blick zu erfassen und Rückschlüsse auf deren grundle­gende kreative Mech­a­nis­men zu ziehen.

Folien sind hier:
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(Selbst-)Inszenierung russischer AutorInnen im Netz

Der Vor­trag ist einem beson­deren Aspekt (auto-)biographischen Schreibens gewid­met, näm­lich der (Selbst-)Inszenierung rus­sis­ch­er Schrift­stel­lerin­nen und Schrift­steller im Inter­net. Damit soll eine Lücke geschlossen wer­den, denn die (Auto-)Biographieforschung sieht das Netz vornehm­lich als nicht ein­gelöstes Ver­sprechen eines (auto-)biographischen Hyper­textes, wobei sie gle­ichzeit­ig die neuen kreativ­en For­men über­sieht, die sich im Laufe der Zeit etabliert haben. Ein­er­seits ist das vielz­i­tierte Web 2.0 mit seinen sozialen Net­zw­erken ein Medi­um zur Selb­st­darstel­lung. Gle­ichzeit­ig sind Iden­titätswech­sel und ‑dieb­stahl so ein­fach wie nie zuvor. Diese Dichotomie der Authen­tiz­ität und Insze­nierung durch­dringt alle Sphären des Net­zes und ist beson­ders im rus­sis­chsprachi­gen Teil des Inter­nets sehr präsent.

Anhand der rus­sis­chen Net­zlit­er­atin Linor Gora­lik wird gezeigt, inwiefern sich (auto-)biographische For­men im Netz von ihren ‚klas­sis­chen‘ Geschwis­tern unter­schei­den und wie diese Unter­schiede die Lit­er­atur­wis­senschaft vor neue Her­aus­forderun­gen stellen. Inter­me­di­ale Gen­res wie etwa Web­seit­en und die schiere Masse an in Frage kom­menden Tex­ten ver­lan­gen völ­lig neue Herange­hensweisen. Vor allem quan­ti­ta­tive Ansätze der Dig­i­tal Human­i­ties haben sich in diesem Zusam­men­hang als sehr nüt­zlich erwiesen. Doch nicht nur method­ol­o­gisch ist ein Umdenken notwendig. Grundle­gende Konzepte der (Auto-)Biographietheorie wie Philippe Leje­unes ‚pacte auto­bi­ographique‘ greifen eben­falls zu kurz und ver­lan­gen nach einem Update, um die (Selbst-)Inszenierungen im Runet bess­er fassen zu kön­nen.

Die Folien sind online ver­füg­bar:
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Conference: iRhetoric

Our extend­ed con­fer­ence announce­ment was pub­lished in Dig­i­tal Icons 11 (2014), pp. 113–120.

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Puškins “Evgenij Onegin” als Computerspiel

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Life Tweeting! Linor Goralik Performing the Multiple Self

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LitSOM. Kartierung russischer Gegenwartsliteratur (DHd 2014)

Das lit­er­arische SOM (Lit­SOM) wen­det selb­stor­gan­isierende Karten (Self-Orga­niz­ing Maps, SOM) und Learn­ing Vec­tor Quan­ti­za­tion (LVQ) auf rus­sis­che Lit­er­atur an. Das SOM wird dafür einge­set­zt, um eine Karte zeit­genös­sis­ch­er rus­sis­ch­er Romane zu erstellen, die es Lit­er­atur­wis­senschaft­lerin­nen und Lit­er­atur­wis­senschaftlern erlaubt, Beziehun­gen zwis­chen den Roma­nen zu unter­suchen. Lit­SOM ist eine ‚Dis­tant reading‘-Technik. Die Qual­ität der Karten wird sowohl sub­jek­tiv aus der Sicht der Lit­er­atur­wis­senschaft, als auch objek­tiv, d.h. in einem ‚klas­sis­chen‘ Prob­lem des Textmin­ing, näm­lich der Klas­si­fizierung von Autorin­nen und Autoren, bes­timmt. Um dies zu erre­ichen, wird der SOM-Algo­rith­mus durch den LVQ-Algo­rith­mus ergänzt.

Das Paper ste­ht auf der Kon­ferenz-Seite zur Ver­fü­gung.

Die Präsen­ta­tion kann hier herun­terge­laden wer­den:

LitSOM-Präsentation